Wenn du in einem Altbau wohnst oder einen kaufst, fällt dir der Unterschied sofort auf: Gründerzeitgebäude haben oft Raumhöhen von 3,00 bis 3,50 Metern oder mehr, während in modernen Wohngebäuden 2,50 Meter als Standard gelten. Das hat spürbare Auswirkungen auf das Wohngefühl. Die Räume wirken großzügiger und luftiger und lassen sich flexibel einrichten, etwa mit Hochbetten, Galerien oder raumhohen Regalen. Gleichzeitig bedeuten hohe Räume mehr Volumen, das beheizt werden muss, was bei schlechter Dämmung die Heizkosten in die Höhe treibt. Auch Renovierungsarbeiten an Decken und Wänden erfordern Gerüste oder Leitern, die in niedrigen Räumen nicht nötig wären. Für die meisten Menschen überwiegen die Vorteile der Raumhöhe aber deutlich.