Bei der Sanierung eines Altbaus tauchen regelmäßig Kosten auf, die in der ursprünglichen Planung nicht vorgesehen waren. Besonders häufig passiert das, wenn nach dem Öffnen von Wänden, Böden oder der Dachkonstruktion Schäden sichtbar werden, die vorher nicht erkennbar waren. Dazu zählen Feuchtigkeitsschäden am Holztragwerk, marode Leitungen hinter verkleideten Wänden oder Schadstoffe wie Asbest, deren fachgerechte Entsorgung erhebliche Mehrkosten verursacht. Auch Behördenauflagen, etwa nachträgliche Anforderungen beim Brandschutz oder Denkmalschutz, können die Kosten unerwartet in die Höhe treiben. Hinzu kommen oft unterschätzte Positionen wie Baustelleneinrichtung, Entsorgungskosten, Gerüst oder temporäre Unterbringung während der Bauphase. Wer diese Posten von Anfang an mitdenkt, erlebt beim Abrechnen weniger böse Überraschungen.