Bei der Gartengestaltung rund um einen historischen Altbau solltest du die Wechselwirkung zwischen Bepflanzung und Gebäude im Blick behalten. Großwüchsige Bäume und Sträucher mit starkem Wurzelwerk können Fundamente, Drainagen und Kellerwände langfristig beschädigen, wenn sie zu nah am Gebäude gepflanzt werden. Kletterpflanzen wie wilder Wein oder Efeu sehen zwar malerisch aus, können aber in Fugen und Risse eindringen und die Fassade auf Dauer schädigen. Wer den historischen Charakter des Anwesens unterstreichen möchte, greift idealerweise auf Pflanzenarten und Gestaltungsprinzipien zurück, die zum Baustil und zur Entstehungszeit des Gebäudes passen. Bei denkmalgeschützten Objekten kann auch die Gartengestaltung Gegenstand behördlicher Auflagen sein, weshalb eine frühzeitige Abstimmung mit der Denkmalbehörde sinnvoll ist.