Bevor du historische Verzierungen wie Stuckrosetten, Kassettendecken oder Friese restaurieren lässt, solltest du dir einen genauen Überblick über den Zustand verschaffen. Lose Stuckteile, Risse und fehlende Fragmente müssen dokumentiert werden, bevor irgendetwas berührt wird. Für die Restaurierung selbst sind traditionelle Materialien wie Kalkstuck oder Gips fast immer die bessere Wahl gegenüber modernen Kunststoffspachteln, weil sie das Dehnungs- und Feuchtigkeitsverhalten des Originals nachahmen. Fehlende Ornamente lassen sich entweder aus erhaltenen Vorlagen rekonstruieren oder, wo das nicht möglich ist, aus alten Fotografien und historischen Bauplänen ableiten. Bei denkmalgeschützten Gebäuden muss die Vorgehensweise vorab mit der Denkmalbehörde abgestimmt werden. Ein erfahrener Stuckateur oder Restaurator kann dir dabei helfen, das richtige Vorgehen zu wählen.