Bei einer Altbausanierung solltest du grundsätzlich einen Puffer von mindestens 15 bis 20 Prozent auf die geplante Gesamtsumme einrechnen. Bei älteren Gebäuden mit unbekannter Baugeschichte oder sichtbaren Vorschäden empfehlen erfahrene Planer sogar 25 bis 30 Prozent. Der Grund dafür ist, dass sich hinter alten Oberflächen immer wieder Überraschungen verbergen, die erst im laufenden Betrieb sichtbar werden. Ein zu knapp kalkuliertes Budget zwingt dich im schlechtesten Fall dazu, Arbeiten zu unterbrechen, Abstriche bei der Qualität zu machen oder ungeplante Kredite aufzunehmen. Der Puffer ist keine Verschwendung, sondern eine realistische Absicherung gegen die Unvorhersehbarkeit älterer Bausubstanz. Wer ihn am Ende nicht braucht, hat schlicht Glück gehabt.