Kosten schnell und einfach berechnen
Mit diesem Rechner bekommst du eine erste realistische Kostenschätzung für deine Dachsanierung im Altbau. Wähle deine Dämmvariante, das Qualitätsniveau und ob eine neue Eindeckung nötig ist. Optional kannst du Dachflächenfenster und Dachentwässerung ergänzen sowie zwischen Handwerker und Eigenleistung wechseln. Alle Preise basieren auf statistischen Mittelwerten und geben dir sofort eine grobe Orientierung für dein Projekt.
Dachsanierung – Kosten berechnen
Berechne eine grobe Kostenübersicht für deine Dachsanierung im Altbau. Wähle Dämmvariante, Qualitätsniveau und Eindeckung. Alle Preise basieren auf statistischen Mittelwerten (BKI, Q4/2025).
Bei einem Satteldach kannst du die Grundfläche des Hauses ca. mit 1,3 multiplizieren.
Wähle die Dämmvariante, die für dein Dach geeignet ist. Die Frage nach einer neuen Eindeckung wird in Schritt 4 separat behandelt.
Muss die Eindeckung erneuert werden? Wähle das gewünschte Eindeckungsmaterial. Bei Aufsparrendämmung ist eine neue Eindeckung baulich erforderlich – bitte entsprechend auswählen.
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Bei Eigenleistung werden nur Materialkosten berechnet (ca. 45 % der Gesamtkosten). Hinweis: Dacharbeiten sind gefährlich und erfordern Fachkenntnis.
Alle Angaben sind unverbindliche Schätzwerte. Die tatsächlichen Kosten hängen von Bausubstanz, Region, Jahreszeit und Anbieter ab. Dieser Rechner ersetzt keine Fachberatung. Projekt-Altbau.de übernimmt keine Haftung für Kostenabweichungen.
Dachsanierung Rechner Altbau: Was steckt dahinter und wie nutzt du ihn richtig
Eine Dachsanierung gehört zu den kostspieligsten Maßnahmen am Altbau, ist aber oft unumgänglich. Wer zu lange wartet, riskiert Folgeschäden an der Bausubstanz, die am Ende deutlich teurer werden als die Sanierung selbst. Der Dachsanierung Rechner Altbau auf dieser Seite hilft dir dabei, die Kosten frühzeitig einzuschätzen und dein Budget realistisch zu planen.
Der Rechner ist bewusst einfach aufgebaut. Du gibst deine Dachfläche ein, wählst das passende Qualitätsniveau, die Dämmvariante und entscheidest, ob eine neue Eindeckung nötig ist. Am Ende bekommst du eine strukturierte Kostenübersicht inklusive eines Sicherheitspuffers, den du selbst anpassen kannst.
Warum das Dach immer Priorität hat
Im Altbau gilt eine einfache Regel: Das Dach kommt zuerst. Ein undichtes oder schlecht gedämmtes Dach lässt Feuchtigkeit eindringen, zerstört die Bausubstanz und macht alle anderen Sanierungsmaßnahmen zunichte. Wer die Innenräume renoviert, bevor das Dach in Ordnung ist, verschwendet Geld.
Gleichzeitig bietet eine Dachsanierung die Chance, gleich mehrere Ziele auf einmal zu erreichen. Bessere Dämmung, neue Eindeckung, erneuerte Dachentwässerung und modernisierte Dachflächenfenster lassen sich in einem Arbeitsgang umsetzen und sparen so Kosten gegenüber getrennten Maßnahmen.
Die verschiedenen Dämmvarianten im Überblick
Der Rechner unterscheidet zwischen mehreren Dämmvarianten, weil nicht jede Lösung für jedes Dach geeignet ist. Bei der Zwischensparrendämmung wird die Dämmung zwischen die Sparren eingebracht, was sich besonders dann anbietet, wenn das Dach ohnehin geöffnet wird. Zur Wahl stehen Mineralwolle, Holzfaser und Zellulose, die sich in Preis, Dämmwert und ökologischen Eigenschaften unterscheiden.
Die Aufsparrendämmung wird auf die Sparren aufgebracht und erfordert immer eine neue Eindeckung. Sie bietet den Vorteil, dass keine Wärmebrücken an den Sparren entstehen und der volle Raumquerschnitt erhalten bleibt. Als Materialien stehen PIR und Holzfaser zur Verfügung.
Die Einblasdämmung mit Zellulose ist die minimalinvasivste Lösung. Das Material wird durch kleine Öffnungen in den Zwischensparrenraum eingeblasen, ohne dass das Dach großflächig geöffnet werden muss. Das macht sie besonders interessant, wenn die Eindeckung noch in einem guten Zustand ist.
Wer den Dachraum nicht ausbauen möchte, kann alternativ die Geschossdecke dämmen. Der Rechner bietet hierfür zwei Varianten an: eine einfache Dämmung für einen unbeheizten Dachraum und eine begehbare Ausführung mit Laufboden.
Eindeckungsmaterial: Was passt zum Altbau
Wenn die Eindeckung erneuert werden muss oder soll, stellt sich die Frage nach dem richtigen Material. Der Rechner bietet sechs Optionen an, die sich in Preis, Gewicht, Optik und Lebensdauer unterscheiden.
Betondachsteine sind die günstigste Option und langlebig, wirken aber nüchterner als klassische Tonziegel. Tonziegel sind das traditionelle Material für Altbauten und fügen sich optisch am besten in historische Gebäude ein. Bitumenschindeln sind flexibel einsetzbar und günstig, eignen sich aber eher für flachere Dachneigungen.
Faserzementplatten sind modern und langlebig, haben aber eine andere Optik als klassische Eindeckungen. Schiefer ist die hochwertigste und langlebigste Option, hat entsprechend aber auch den höchsten Preis. Holzschindeln sind ökologisch und rustikal, erfordern aber mehr Pflege als andere Materialien.
Eigenleistung beim Dach: Ehrlich abwägen
Der Rechner gibt dir die Möglichkeit, zwischen Handwerkerausführung und Eigenleistung zu wechseln. Bei Eigenleistung werden nur die Materialkosten berechnet, was in der Regel etwa 45 Prozent der Gesamtkosten ausmacht.
Grundsätzlich gilt beim Dach aber besondere Vorsicht. Dacharbeiten sind körperlich anspruchsvoll, erfordern Schwindelfreiheit und den richtigen Umgang mit Absturzsicherungen. Viele Arbeiten am Dach setzen außerdem Fachkenntnisse voraus, die über normales Heimwerken hinausgehen. Wer unsicher ist, sollte diese Arbeiten lieber in professionelle Hände geben.
Der Sicherheitspuffer: Warum er beim Altbau besonders wichtig ist
Im Altbau gibt es fast immer Überraschungen. Ein Dach, das von außen noch solide wirkt, kann dahinter verrottete Sparren, feuchte Dämmung oder eine marode Unterspannbahn verbergen. Diese Befunde zeigen sich erst, wenn das Dach geöffnet wird, und sie kosten extra.
Deshalb empfiehlt der Rechner einen Sicherheitspuffer, den du per Schieberegler selbst anpassen kannst. Für Altbauten, die schon länger nicht mehr angefasst wurden, ist ein Puffer von mindestens 20 Prozent realistisch. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, rechnet eher mit 30 Prozent.