Fassade sanieren Kosten Rechner: Fassadensanierung kostenlos kalkulieren
Mit diesem Rechner bekommst du eine erste realistische Kostenschätzung für deine Fassadensanierung. Gib Gebäudelänge, Breite und Wandhöhe ein und die Fassadenfläche wird automatisch berechnet. Wähle zwischen einfachem Neuanstrich, Wärmedämm-Verbundsystem, Einblasdämmung und vorgehängter hinterlüfteter Fassade. Optional kannst du Gerüst, Sockelbereich und Denkmalschutz ergänzen. Kostenlos und ohne E-Mail-Eingabe.
Fassadenkosten berechnen
Berechne eine grobe Kostenübersicht für deine Fassadensanierung – vom einfachen Neuanstrich bis zur vollständigen Wärmedämm-Verbundsystem-Anlage. Die Fassadenfläche wird automatisch aus deinen Gebäudemaßen berechnet. Alle Preise basieren auf statistischen Mittelwerten (BKI, Q4/2025).
Trag Länge, Breite und Wandhöhe ein – die Fassadenfläche wird automatisch berechnet. Alternativ kannst du die Fassadenfläche auch direkt eingeben.
Oder Fassadenfläche direkt eingeben
Falls du die Fläche bereits kennst oder Fenster und Türen abziehen möchtest.
Grundlage ist die Fassadenfläche aus Schritt 1.
Preis inkl. Untergrundvorbereitung und Auftrag auf die bestehende Fassade.
Gerüstkosten werden automatisch auf Basis der Fassadenfläche berechnet (ca. pro m², inkl. Aufbau, 4 Wochen Standzeit und Abbau).
Der Sockel (ca. 30–50 cm über Geländeoberkante) benötigt spezielle feuchtigkeitsresistente Materialien. Preis ca. pro laufendem Meter, inkl. Sockeldämmplatte und Sockelputz.
Bei Denkmälern entstehen Mehrkosten durch besondere Materialanforderungen, Abstimmungen mit der Denkmalbehörde und eingeschränkte Systemwahl (z. B. kein WDVS möglich). Aufschlag ca. 25 % auf alle Fassadenkosten.
Bei Eigenleistung werden nur Materialkosten berechnet (ca. 45 % der Gesamtkosten). WDVS-Montage und Putzarbeiten erfordern Fachkenntnisse – für Förderfähigkeit ist ein Fachbetrieb Pflicht.
Alle Angaben sind unverbindliche Schätzwerte. Die tatsächlichen Kosten hängen von Bausubstanz, Region, Jahreszeit und Anbieter ab. Dieser Rechner ersetzt keine Fachberatung. Projekt-Altbau.de übernimmt keine Haftung für Kostenabweichungen.
Fassade sanieren Kosten Rechner: Was die Fassadensanierung im Altbau wirklich kostet
Die Fassade ist das Gesicht eines Altbaus und gleichzeitig seine erste Schutzlinie gegen Witterung, Feuchtigkeit und Wärmeverlust. Eine Fassadensanierung verbessert nicht nur die Optik, sondern hat direkten Einfluss auf den energetischen Zustand des gesamten Gebäudes. Gleichzeitig gehört sie zu den kostspieligeren Maßnahmen, allein schon weil in der Regel ein Gerüst nötig ist. Der Fassade sanieren Kosten Rechner auf dieser Seite hilft dir dabei, alle Positionen von Anfang an realistisch einzukalkulieren.
Warum die Fassadensanierung im Altbau besondere Überlegung braucht
Im Altbau gibt es keine Einheitslösung für die Fassade. Massives Ziegelmauerwerk verhält sich anders als zweischaliges Mauerwerk mit Hohlschicht, und beide unterscheiden sich grundlegend von einem Gebäude aus der Nachkriegszeit mit verputztem Porenbetonmauerwerk. Welche Maßnahme sinnvoll ist, hängt von der Bausubstanz, dem Feuchtigkeitsverhalten der Wand und den eigenen Zielen ab.
Dazu kommt die Frage des Denkmalschutzes. Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist nicht jede Maßnahme erlaubt. Ein klassisches Wärmedämm-Verbundsystem ist bei vielen Denkmälern ausgeschlossen, weil es das Erscheinungsbild des Gebäudes verändert. Der Rechner berücksichtigt das mit einem pauschalen Aufschlag von 25 Prozent für Denkmalschutzauflagen.
Die vier Maßnahmentypen im Überblick
Der Rechner unterscheidet vier grundlegend verschiedene Ansätze zur Fassadensanierung, die sich in Eingrifftiefe, Kosten und energetischer Wirkung stark unterscheiden.
Kein Dämmung, nur Putz oder Anstrich ist die einfachste Option. Die bestehende Fassade wird gereinigt, gegebenenfalls ausgebessert und mit einem neuen Außenputz oder Anstrich versehen. Der energetische Zustand der Wand bleibt unverändert, die Optik wird aufgefrischt. Diese Variante eignet sich für Gebäude, bei denen die Dämmung bereits ausreichend ist oder bei denen eine Außendämmung aus anderen Gründen nicht infrage kommt.
Das Wärmedämm-Verbundsystem ist die häufigste Methode bei der energetischen Fassadensanierung. Dämmplatten werden auf die bestehende Fassade geklebt und gedübelt, anschließend kommt eine Armierungsschicht und der Außenputz. Der Rechner bietet vier Dämmstärken von 80 bis 200 Millimetern. Ab 160 Millimetern wird der BEG-Fördergrenzwert von 0,20 W/(m²K) erreicht, was Zuschüsse über KfW und BAFA möglich macht.
Die Einblasdämmung ist die minimalinvasivste Option für Gebäude mit zweischaligem Mauerwerk und Hohlschicht. Dämmstoff wird durch kleine Bohrlöcher in die Hohlschicht eingeblasen, ohne dass die Fassade großflächig geöffnet oder ein neuer Außenputz nötig wird. Allerdings muss der Handwerker vor Ort prüfen, ob die Voraussetzungen erfüllt sind. Nicht jedes Gebäude hat eine ausreichend große Hohlschicht, und vorhandene Feuchtigkeit in der Wand muss vorher behoben werden.
Die vorgehängte hinterlüftete Fassade ist die aufwendigste und gestalterisch freieste Option. Eine Unterkonstruktion trägt eine Verkleidung aus Faserzement, Holz oder Metall. Dahinter befindet sich eine Dämmschicht und ein Belüftungsraum, der Feuchtigkeit aus der Konstruktion ableitet. Diese Fassadenart ist besonders langlebig, pflegeleicht und erlaubt ein hohes Maß an gestalterischer Freiheit.
Oberfläche: Anstrich, Mineralputz oder Silikonharz
Bei der reinen Putz- und Anstrichvariante stehen drei Oberflächen zur Wahl. Der einfache Fassadenanstrich mit Dispersionsfarbe ist die günstigste Lösung und eignet sich für Fassaden in gutem Zustand, die nur optisch aufgefrischt werden sollen. Der Mineralputz ist die klassische Wahl für Altbauten, dauerhaft, diffusionsoffen und gut verträglich mit historischem Mauerwerk. Der Silikonharzputz bietet besseren Wetterschutz, ist wasser- und schmutzabweisend und eignet sich besonders für feuchte Lagen oder stark bewitterte Fassadenseiten.
Gerüst direkt miteinplanen
Der Rechner berechnet die Gerüstkosten automatisch auf Basis der Fassadenfläche, sobald du das Gerüst aktivierst. Der Preis umfasst Aufbau, vier Wochen Standzeit und Abbau. Wer mehr Zeit benötigt, sollte die Standzeit in der Gesamtplanung berücksichtigen. Wie beim Dachrechner gilt auch hier: Wer mehrere Maßnahmen gleichzeitig durchführt, spart erheblich, weil das Gerüst nur einmal steht.
Sockelbereich separat behandeln
Der Sockel ist die Zone zwischen Geländeoberkante und etwa 50 Zentimetern darüber. Er ist besonders anfällig für aufsteigende Feuchtigkeit, Spritzwasser und mechanische Belastung. Die normale Fassadendämmung reicht hier nicht aus. Der Rechner erfasst den Sockel als separate Position in laufenden Metern, weil er spezielle feuchtigkeitsresistente Sockeldämmplatten und einen entsprechenden Sockelputz erfordert.
Fassadensanierung und Förderung
Ein WDVS mit mindestens 160 Millimetern Dämmstärke, das einen U-Wert von 0,20 W/(m²K) oder besser erreicht, ist über die Bundesförderung für effiziente Gebäude förderfähig. Der Rechner weist direkt aus, welche Dämmstärke den Fördergrenzwert erreicht. Eine Übersicht aktueller Förderprogramme findest du auf der Website der KfW-Bank.
Weitere Rechner auf projekt-altbau.de
Neben diesem Rechner findest du auf projekt-altbau.de noch weitere kostenlose Tools, mit denen du dein Altbauprojekt von verschiedenen Seiten durchkalkulieren kannst. Egal ob du die Kaufnebenkosten ermitteln, eine Dachsanierung kalkulieren oder deine Heizkosten einschätzen möchtest. Alle Rechner funktionieren nach dem gleichen Prinzip: kostenlos, direkt im Browser und ohne E-Mail-Eingabe. Eine Übersicht aller verfügbaren Rechner findest du im Altbau Sanierungsrechner.