Fenster Kosten Rechner: Fenstertausch kostenlos kalkulieren
Mit diesem Rechner bekommst du eine erste realistische Kostenschätzung für den Austausch deiner Fenster. Wähle Material, Verglasung und Qualitätsniveau und trag die Anzahl nach Fenstertyp ein. Optional kannst du Rollläden, Laibungsdämmung und Altfensterentsorgung ergänzen. Der Rechner unterscheidet zwischen Standardfenstern, großen Fenstern und Balkontüren, Dachfenstern sowie Rundbogen und Sonderformen. Kostenlos und ohne E-Mail-Eingabe.
Fensterkosten berechnen
Berechne eine grobe Kostenübersicht für den Fenstertausch – getrennt nach Fenstertyp, Material und Verglasung. Alle Preise basieren auf statistischen Mittelwerten (BKI, Q4/2025).
Das Material beeinflusst Preis, Optik, Pflege und Dämmwert des Rahmens. Referenzgröße: ca. 1,2 × 1,3 m pro Standardfenster inkl. Einbau.
Die Verglasung hat den größten Einfluss auf Wärmeschutz und Komfort. Der U-Wert (Ug) gibt den Wärmedurchgangskoeffizient an – je niedriger, desto besser.
Trag die Anzahl je Fenstertyp ein. Die Stückpreise basieren auf Material und Verglasung aus den vorherigen Schritten. Nicht benötigte Typen auf 0 lassen.
Preis inkl. Führungsschienen, Kasten und Montage. Elektrisch inkl. Motor und Steuerung.
Im Altbau sind gedämmte Laibungen nach dem Fenstertausch empfehlenswert – vermeidet Kältebrücken. Preis pro Fenster (Standard + groß + Sonderform, ohne Dachfenster).
Altfenster entfernen & entsorgen
Demontage und fachgerechte Entsorgung der alten Fenster. Preis pro Stück gesamt.
Bei Eigenleistung werden nur Materialkosten berechnet (ca. 45 % der Gesamtkosten). Fenstermontage erfordert handwerkliches Geschick – für Förderfähigkeit ist oft ein Fachbetrieb erforderlich.
Alle Angaben sind unverbindliche Schätzwerte. Die tatsächlichen Kosten hängen von Einbausituation, Region, Jahreszeit und Anbieter ab. Dieser Rechner ersetzt keine Fachberatung. Projekt-Altbau.de übernimmt keine Haftung für Kostenabweichungen.
Fenster Kosten Rechner: Was der Fenstertausch im Altbau wirklich kostet
Neue Fenster gehören zu den wirkungsvollsten Einzelmaßnahmen bei der energetischen Sanierung eines Altbaus. Sie verbessern Wärmeschutz, Schallschutz und Einbruchsicherheit in einem Schritt und haben obendrein einen sichtbaren Einfluss auf die Optik des Gebäudes. Gleichzeitig sind die Kosten für einen kompletten Fenstertausch erheblich, besonders wenn Sonderformen, Dachfenster oder aufwendige Rahmenmaterialien hinzukommen. Der Fenster Kosten Rechner auf dieser Seite hilft dir dabei, alle Positionen strukturiert zu erfassen und eine realistische Kostenschätzung zu erhalten.
Warum Fenstertausch im Altbau eine eigene Kategorie ist
Im Neubau sind Fensterformate weitgehend standardisiert. Im Altbau ist das anders. Rundbogenfenster, ungewöhnliche Formate, tiefe Laibungen und gemischtes Mauerwerk aus verschiedenen Epochen machen den Fenstertausch komplexer als bei modernen Gebäuden. Dazu kommt, dass viele Altbauten noch Einfach- oder Zweifachverglasung haben, die energetisch weit unter dem heutigen Standard liegt. Der Handlungsbedarf ist oft groß, der Aufwand entsprechend.
Der Rechner ist deshalb so aufgebaut, dass er genau die Fenstertypen abbildet, die im Altbau am häufigsten vorkommen. Von der einfachen Standardgröße über große Balkontüren und Dachfenster bis hin zu Rundbogen und individuellen Sonderanfertigungen.
Rahmenmaterial: Was im Altbau passt
Im zweiten Schritt wählst du das Rahmenmaterial. Kunststoff ist die günstigste Option, wartungsarm und in einer breiten Farbauswahl erhältlich. Im Altbau mit historischem Charakter wirkt es aber manchmal weniger stimmig als Holz oder Holz-Alu.
Holzfenster passen optisch sehr gut zu älteren Gebäuden und sind ökologisch wertvoll. Sie erfordern aber regelmäßige Pflege und sind anfälliger für Witterungseinflüsse als andere Materialien. Holz-Aluminium kombiniert das Beste aus beiden Welten: Holz innen für Optik und Wärme, Aluminium außen für Langlebigkeit und Wartungsarmut. Das ist oft die beste Wahl für Altbauten, die sowohl ästhetische als auch praktische Anforderungen erfüllen müssen.
Aluminiumfenster sind die teuerste und langlebigste Option. Ihre schlanken Profile eignen sich besonders für moderne Anbauten oder Gebäude mit sachlichem Baustil aus den 1920er und 1930er Jahren.
Verglasung: Dreifach lohnt sich fast immer
Die Verglasung hat den größten Einfluss auf den Wärmeschutz des Fensters. Der Rechner bietet drei Optionen. Die Zweifachverglasung mit einem Ug-Wert von etwa 1,0 bis 1,3 W/(m²K) ist der Mindeststandard und für Sanierungen geeignet, bei denen keine vollständige energetische Optimierung angestrebt wird.
Die Dreifach-Wärmeschutzverglasung mit einem Ug-Wert von etwa 0,5 bis 0,7 W/(m²K) ist die empfohlene Wahl für die meisten Altbausanierungen. Sie ist über die Bundesförderung für effiziente Gebäude förderfähig und amortisiert sich durch die Heizkosteneinsparung deutlich schneller als Zweifachglas.
Die Dreifachverglasung mit Schallschutz kombiniert sehr guten Wärmeschutz mit einem Schalldämmwert von mindestens 42 dB. Sie ist die richtige Wahl für Gebäude an stark befahrenen Straßen, Bahnlinien oder in der Nähe von Gewerbegebieten, wo Lärmbelastung ein dauerhaftes Thema ist.
Sonderformen: Im Altbau keine Seltenheit
Rundbogenfenster, Segmentbögen, Dreiecksfenster oder andere individuelle Formen sind in Gründerzeithäusern und anderen historischen Gebäuden weit verbreitet. Sie sind Teil des architektonischen Charakters und sollten bei einer Sanierung erhalten bleiben.
Gleichzeitig sind sie deutlich teurer als Standardfenster, weil sie als Sonderanfertigung produziert werden müssen. Der Rechner schlägt für Rundbogen und Sonderformen einen Aufpreis von etwa 60 Prozent gegenüber dem Standardfensterpreis auf, was dem tatsächlichen Marktdurchschnitt für individuelle Anfertigung entspricht.
Rollläden und Laibungsdämmung
Rollläden und Raffstores können im Rechner optional ergänzt werden, wahlweise manuell oder elektrisch. Elektrische Rollläden sind im Alltag deutlich komfortabler und lassen sich bei entsprechender Ausstattung auch in Smart-Home-Systeme integrieren.
Die Laibungsdämmung ist im Altbau nach einem Fenstertausch besonders empfehlenswert. Wenn ein dickeres Fenster mit besserer Dämmung eingebaut wird, entsteht an den Laibungen oft eine Kältebrücke, weil der alte Putz nicht auf den neuen Rahmen abgestimmt ist. Eine neu gedämmte und verputzte Laibung schließt diese Schwachstelle und ist Voraussetzung dafür, dass das neue Fenster seine volle energetische Wirkung entfaltet.
Altfenster entfernen und entsorgen
Die Entsorgung der alten Fenster verursacht eigene Kosten, die im Rechner als separate Position erfasst werden. Besonders bei Holzfenstern mit Bleiverglasung oder alten Verbundfenstern mit speziellen Dichtungsmaterialien kann die fachgerechte Entsorgung aufwendiger sein als das bloße Herausnehmen.
Förderung beim Fenstertausch
Der Fenstertausch mit Dreifachverglasung ist über die Bundesförderung für effiziente Gebäude förderfähig, sofern ein Fachbetrieb die Montage übernimmt. Das ist ein weiterer Grund dafür, bei diesem Gewerk nicht auf Eigenleistung zu setzen, auch wenn der Rechner diese Option anbietet. Eine Übersicht aktueller Förderprogramme findest du auf der Website der KfW-Bank.
Weitere Rechner auf projekt-altbau.de
Neben diesem Rechner findest du auf projekt-altbau.de noch weitere kostenlose Tools, mit denen du dein Altbauprojekt von verschiedenen Seiten durchkalkulieren kannst. Egal ob du die Kaufnebenkosten ermitteln, eine Dachsanierung kalkulieren oder deine Heizkosten einschätzen möchtest. Alle Rechner funktionieren nach dem gleichen Prinzip: kostenlos, direkt im Browser und ohne E-Mail-Eingabe. Eine Übersicht aller verfügbaren Rechner findest du im Altbau Sanierungsrechner.