PV-Ertragsrechner: Solarertrag deiner Anlage kostenlos berechnen
Mit diesem Rechner ermittelst du den geschätzten Jahresertrag deiner Photovoltaikanlage. Gib deine Wunschleistung oder die verfügbare Dachfläche ein, wähle Standort, Dachausrichtung, Neigung und Verschattung. Optional kannst du deinen Jahresstromverbrauch, einen geplanten Batteriespeicher sowie Strompreis und Einspeisevergütung ergänzen. Das Ergebnis zeigt dir Jahresertrag, Eigenverbrauch, Einspeisung und den finanziellen Vorteil pro Jahr. Kostenlos und ohne E-Mail-Eingabe.
PV-Ertragsrechner – Solarertrag berechnen
Berechne den geschätzten Jahresertrag deiner Photovoltaikanlage – inklusive Eigenverbrauch, Einspeisung und finanziellem Vorteil pro Jahr. Dieser Rechner liefert Planungswerte, keine Kostenkalkulation.
Entweder du kennst deine gewünschte Leistung bereits, oder du gibst die verfügbare Dachfläche ein – der Rechner ermittelt dann die maximal mögliche Anzahl Module.
Die Sonneneinstrahlung (Globalstrahlung) variiert innerhalb Deutschlands deutlich zwischen Süden und Norden.
Durch Bäume, Nachbargebäude, Kamine oder Gauben in der Nähe der Module.
Trag deinen aktuellen Jahresverbrauch ein – damit berechnet der Rechner einen realistischen Eigenverbrauchsanteil automatisch. Ohne Angabe kannst du den Anteil unten manuell schätzen.
Batteriespeicher geplant?
Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauchsanteil deutlich, da überschüssiger Strom zwischengespeichert wird statt eingespeist zu werden.
Dein aktueller Strompreis pro kWh (siehe letzte Stromrechnung) – wird für die Eigenverbrauchsersparnis verwendet.
Einspeisevergütung
Trag den für dich aktuell gültigen Vergütungssatz ein – die gesetzlichen Sätze ändern sich regelmäßig, daher gibt der Rechner hier keinen Standardwert vor. Bei reinem Eigenverbrauch ohne Einspeisung kannst du das Feld auf 0 lassen.
Alle Angaben sind unverbindliche Schätzwerte. Die tatsächliche Stromerzeugung hängt von Witterungsverlauf, Anlagentechnik und individuellen Gegebenheiten ab. Dieser Rechner ersetzt keine Ertragsprognose durch einen Fachbetrieb. Projekt-Altbau.de übernimmt keine Haftung für Abweichungen.
PV-Ertragsrechner: Wie viel Strom liefert deine Photovoltaikanlage wirklich
Eine Photovoltaikanlage ist eine der wirkungsvollsten Investitionen, um die Energiekosten eines Altbaus langfristig zu senken. Bevor man sich aber für eine bestimmte Anlagengröße entscheidet, lohnt sich die Frage, wie viel Strom diese Anlage am konkreten Standort überhaupt erzeugen würde. Der PV-Ertragsrechner auf dieser Seite beantwortet genau diese Frage und liefert eine realistische Einschätzung, bevor du in die konkrete Planung mit einem Fachbetrieb gehst.
Wichtig zu wissen: Dieser Rechner berechnet den Ertrag, nicht die Kosten der Anlage. Für die Investitionskosten und die Frage, wann sich die Anlage amortisiert, gibt es auf projekt-altbau.de einen eigenen Amortisationsrechner, der direkt auf den hier ermittelten Werten aufbaut.
Anlagengröße: Über die Leistung oder die Dachfläche
Der Rechner bietet zwei Wege, die Anlagengröße zu bestimmen. Wer bereits eine gewünschte Leistung in Kilowatt-Peak im Kopf hat, trägt sie direkt ein. Wer das noch nicht weiß, gibt stattdessen die verfügbare Dachfläche ein. Der Rechner berücksichtigt automatisch einen Verschnittfaktor für Schornsteine, Dachfenster und notwendige Randabstände und berechnet daraus die maximal mögliche Modulanzahl und Anlagenleistung.
Diese zweite Option ist besonders im Altbau hilfreich, weil Dachflächen hier oft durch Gauben, Kamine oder ungewöhnliche Dachformen eingeschränkt sind und die theoretische Maximalleistung selten voll ausgenutzt werden kann.
Standort: Warum Süd und Nord einen Unterschied machen
Die Sonneneinstrahlung variiert innerhalb Deutschlands deutlich. Der Rechner unterscheidet drei Regionen. Süddeutschland mit Bayern und Baden-Württemberg erreicht im Optimum etwa 1.100 Kilowattstunden pro Kilowatt-Peak und Jahr. Mitteldeutschland mit Nordrhein-Westfalen, Hessen, Thüringen und Sachsen liegt bei etwa 1.020 Kilowattstunden. Norddeutschland mit Niedersachsen, Schleswig-Holstein und den Küstenregionen kommt auf etwa 950 Kilowattstunden, bedingt durch häufigere Bewölkung.
Dieser Unterschied von rund 15 Prozent zwischen Süd und Nord zeigt, wie wichtig die regionale Einordnung für eine realistische Ertragsschätzung ist.
Ausrichtung und Neigung: Die Geometrie des Dachs
Neben dem Standort spielen Ausrichtung und Neigung der Dachfläche eine entscheidende Rolle. Eine Südausrichtung erzielt den vollen Ertrag von 100 Prozent. Südost oder Südwest kommen auf etwa 95 Prozent, Ost oder West auf rund 85 Prozent. Nordost und Nordwest sind mit etwa 70 Prozent nur eingeschränkt geeignet, eine reine Nordausrichtung wird mit etwa 60 Prozent nicht empfohlen.
Bei der Dachneigung liegt das Optimum für Deutschland zwischen 30 und 45 Grad mit vollem Ertrag. Flachdächer zwischen 0 und 15 Grad, die meist mit einer Aufständerung montiert werden, erreichen etwa 92 Prozent. Sehr steile Dächer über 45 Grad kommen auf etwa 90 Prozent.
Diese Werte sind bei einem Altbau besonders relevant, weil historische Dachformen oft von der Standardneigung abweichen und nicht jede Dachfläche gleichermaßen geeignet ist.
Verschattung: Ein oft unterschätzter Ertragsfaktor
Bäume, Nachbargebäude, Kamine oder Gauben in der Nähe der Module können den Ertrag erheblich schmälern. Der Rechner unterscheidet vier Stufen, von keiner Verschattung mit vollem Ertrag bis zu starker Verschattung, bei der große Teile des Tages beschattet sind und nur noch etwa 70 Prozent Ertrag erreicht werden.
Gerade auf Altbaugrundstücken mit altem Baumbestand ist dieser Faktor nicht zu unterschätzen. Ein hoher, alter Baum, der erst nach Jahren gepflanzt wurde, kann den Ertrag einer Anlage über Jahrzehnte spürbar mindern, ohne dass das auf den ersten Blick auffällt.
Eigenverbrauch und Batteriespeicher
Wie viel des erzeugten Stroms du selbst nutzt, hat großen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Je höher der Eigenverbrauchsanteil, desto mehr sparst du an Strombezugskosten, statt den Strom für eine geringere Einspeisevergütung ins Netz einzuspeisen. Trägst du deinen Jahresstromverbrauch ein, berechnet der Rechner automatisch einen realistischen Eigenverbrauchsanteil. Ohne diese Angabe kannst du den Anteil manuell per Schieberegler einstellen.
Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauchsanteil deutlich, weil überschüssiger Strom tagsüber zwischengespeichert und abends genutzt werden kann, statt für wenig Geld eingespeist zu werden. Der Rechner berücksichtigt diesen Effekt, wenn du einen Speicher als geplant markierst.
Finanzieller Vorteil: Was die Anlage tatsächlich einbringt
Am Ende berechnet der Rechner den finanziellen Vorteil pro Jahr, zusammengesetzt aus der Ersparnis durch Eigenverbrauch und den Einnahmen durch Einspeisung. Dafür trägst du deinen aktuellen Strompreis und die für dich gültige Einspeisevergütung ein. Da sich die gesetzlichen Vergütungssätze regelmäßig ändern, gibt der Rechner hier bewusst keinen Standardwert vor. Zusätzlich zeigt er dir die jährliche CO₂-Einsparung deiner Anlage.
Vom Ertrag zur Amortisation
Den ermittelten jährlichen finanziellen Vorteil kannst du direkt in den Amortisationsrechner als jährliche Einsparung übertragen. So siehst du im nächsten Schritt, nach wie vielen Jahren sich die Investition in deine Photovoltaikanlage tatsächlich rechnet, inklusive Förderung und einer möglichen Kreditfinanzierung.
Weitere Rechner auf projekt-altbau.de
Neben diesem Rechner findest du auf projekt-altbau.de noch weitere kostenlose Tools, mit denen du dein Altbauprojekt von verschiedenen Seiten durchkalkulieren kannst. Egal ob du die Kaufnebenkosten ermitteln, eine Dachsanierung kalkulieren oder deine Heizkosten einschätzen möchtest. Alle Rechner funktionieren nach dem gleichen Prinzip: kostenlos, direkt im Browser und ohne E-Mail-Eingabe. Eine Übersicht aller verfügbaren Rechner findest du im Altbau Sanierungsrechner.